Artikel in der WAZ vom 30.11.20

HEILIGENHAUS.  Heiligenhauser Schule erhält Schulentwicklungspreises der Unfallkasse NRW. Nach der dritten Bewerbung hat es nun endlich geklappt mit dem Preis.

Die Gesamtschule Heiligenhaus konnte bei der Vergabe des Schulentwicklungspreises der Unfallkasse NRW mit ihrem Konzept zur Gesundheitsförderung überzeugen – jetzt freut sich das Schulteam über die Auszeichnung als „Gute gesunde Schule“ und den dazugehörigen Geldpreis.

Drei Stufen der Bewerbung

„Die Jury schaut, inwieweit der Schwerpunkt „Bildung und Gesundheit“ im Schulalltag umgesetzt wird,erklärt Schulleiterin Carmen Tiemann. Zum dritten Mal hatte sich die Gesamtschule um den Preis beworben, diesmal erstmalig erfolgreich – alle drei Stufen der Bewerbung wurden erfolgreich absolviert. „Zunächst muss die Schule ein Portfolio mit Schlagworten einreichen, dann werden in der nächsten Stufe konkrete Projekte benannt und schließlich gibt es einen Vor-Ort-Termin“,erläutert Carmen Tiemann. Bei der Begehung der Schule durch die Juroren konnten die Verantwortlichen der Gesamtschule unter anderem auf die Frischeküche der Mensa, in der jeden Tag gesund gekocht wird, auf Kommunikationsinseln für Schüler auf dem Schulhof und im Selbstlernzentrum und auf den Arbeits- und Ruheraum für Lehrer hinweisen.

Kein Abschluss ohne Anschluss

Die besondershervorgehobenen Projekte waren der Sanitäts-Container und das Projekt „ Kein Abschluss ohne Anschluss“ für die Sekundarstufe II bei dem es darum geht, durch Ziel- und Zukunftsorientierung konkrete Planungen für die Zeit nach der Schule und damit auch eine Stressreduzierung voranzutreiben. Dieses Konzept überzeugte, als Prämie erhält die Gesamtschule nun rund 15.000 Euro, die sich aus einem Grundbetrag von 5.000 Euro und einem Betrag von 10 Euro pro Schüler der Schule zusammensetzen. Der Schulpreis steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer. „Die Prämie werden wir nutzen, um im Bereich Bildung und Gesundheit noch mehr für die Schulgemeinschaft zu tun, sowohl für die Lehrer als auch für die Schüler“, erklärt Carmen Tiemann, „wir wollen alle beteiligten Gruppen fragen, welche Ideen sie selber zu diesem Thema haben.“